Beteiligung

In einer Genossenschaft geht das Wohnen alle an. Deshalb bietet die Freie Scholle ihren Bewohnern viele Möglichkeiten, sich an der Gestaltung des Wohnens zu beteiligen.

Die Freie Scholle ist eine Genossenschaft. Sie gehört ihren Mitgliedern. Deshalb können die Bewohner gemeinsam bestimmen, wie sie wohnen wollen. Je nach Anlass oder Thema bieten Workshops, Gesprächsrunden, Siedlungsgespräche oder Hausversammlungen die Möglichkeit zum Dialog auf Augenhöhe. Das macht alle Entscheidungen für die Bewohner nachvollziehbar und geht weit über die Vorgaben von Genossenschaftsgesetz und Satzug hinaus.

Wenn Sie mehr über die Beteiligung in der Freien Scholle erfahren wollen, senden Sie uns eine E-Mail.

Schaubild Beteiligung

  

Kurz erklärt: Beteiligung und genossenschaftliche Selbstverwaltung

Mitglieder

Der Freien Scholle gehören über 7.900 Mitglieder an. Gemeinschaftlich bestimmen sie, wie das Wohnen in ihrer Genossenschaft aussehen soll.

Hausversammlung

Die Bewohner eines Hauses bilden gemeinsam die Hausversammlung. Hier können sie alle Themen rund ums Wohnen in ihrem Haus erörtern. So legt sie beispielsweise den Hausreinigungsplan fest. Alle vier Jahre wählt die Hausgemeinschaft ihren Haussprecher. Er ist Ansprechpartner der Hausbewohner und vertritt die Interessen des Hauses im Siedlungsrat.

Siedlungsworkshop

Im Siedlungsworkshop haben die Bewohner die Möglichkeit, aktuelle Themen ihrer Siedlung zu bearbeiten. Zum Beispiel können sie gemeinsam Vorschläge für die Gestaltung einer Grünfläche entwickeln. Die Workshops sind einmalige Veranstaltungen, zu denen die vom Thema betroffenen Bewohner eingeladen werden.

Siedlungsarbeitsgruppe

Läuft ein Projekt über einen längeren Zeitraum, kann eine Siedlungsarbeitsgruppe diesen Prozess begleiten. Das kann zum Beispiel bei einem mehrjährigen Modernisierungsprogramm der Fall sein. Aber auch ein Siedlungsfest kann in einer solchen Arbeitsgruppe vorbereitet werden, wenn es eine längere Vorbereitung erfordert.

Siedlungsrat

Jede Siedlung wählt Vertreter. Sie vertreten die Interessen der Mitglieder in der Vertreterversammlung. Zusammen mit den Haussprechern der Siedlung bilden sie den Siedlungsrat. Hier berichtet der Vorstand der Freien Scholle immer zu Beginn eines jeden Jahres über die Planungen für die Siedlungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Instandhaltungs- und Modernisierungsplan. Alle vier Jahre wählt der Siedlungsrat außerdem einen Siedlungssprecher und dessen Stellvertreter. Beide sind für die Bewohner Ansprechpartner für Fragen zum Wohnen in der Siedlung.

Siedlungsgespräch

Über die regelmäßig stattfindenden Sitzungen des Siedlungsrates hinaus kann sich ein Siedlungsrat zu informellen Siedlungsgesprächen treffen. Ja nach Thema kann er dazu auch andere Mitglieder und Bewohner der Siedlung einladen.

Beteiligungsmanager

Als hauptamtlicher Mitarbeiter stellt der Beteiligungsmanager sicher, dass die Bewohner der Freien Scholle sich an den Entscheidungsprozessen in der Genossenschaft beteiligen können. Die Anlässe sind genau so vielfältig wie das Wohnen in den elf Siedlungen: Ganz gleich, ob ein Spielplatz angelegt, ein Fahrradhaus gebaut oder Parkplätze eingerichtet werden sollen - ist die Meinung der Bewohner gefragt, sorgt der Beteiligungsmanager dafür, dass ihre Stimme gehört wird.

Vertreterversammlung

Oberstes Organ einer Genossenschaft ist die Vertreterversammlung. Im Namen aller Mitglieder entscheidet sie über die Geschäftspolitik der Freien Scholle.

Die Vertreterversammlung wählt den Aufsichtsrat, der wiederum den Vorstand der Genossenschaft bestellt. Beide berichten einmal jährlich der Vertreterversammlung über ihre Tätigkeit. Gemeinsam bestimmen Vertreterversammlung, Aufsichtsrat und Vorstand die Geschäftspolitik der Freien Scholle.

Aufsichtsrat

Zusammen mit der Vertreterversammlung und dem Vorstand bestimmt der Aufsichtsrat die Geschäftspolitik der Freien Scholle. Er wird von der Vertreterversammlung gewählt. Aufgabe seiner neun Mitglieder ist es, den Vorstand in seiner Arbeit zu begleiten und zu beraten. Darüber hinaus steht jeder Siedlung ein Mitglied des Aufsichtsrates als fester Ansprechpartner zur Verfügung.

Vorstand

Der Vorstand führt die Geschäfte der Freien Scholle. Sein Mitglieder weden vom Aufsichtsrat für fünf Jahre bestellt. Einmal im Jahr berichten Vorstand und Aufsichtsrat gegenüber der Vertreterversammlung über ihre Arbeit für die Genossenschaft. Auf den jährlichen Sitzungen des Siedlungsrates erläutert der Vorstand außerdem seine Planungen für die jeweilige Siedlung.

Genossenschaftskonferenz und Mitglieder-AG

Alle Vertreter und die von den elf Siedlungsräten delegierten Haussprecher bilden die Genossenschaftskonferenz. Zusammen mit Aufsichtsrat und Vorstand legen sie hier die Grundzüge der Geschäftspolitik der Freien Scholle fest. Die Genossenschaftskonferenz findet in der Regel einmal im Jahr statt und wird von der Mitglieder-Arbeitsgruppe inhaltlich vorbereitet.