''Stadtumbau Albert-Schweitzer-Straße'' kommt gut voran

Freie Scholle feiert Richtfest für elf weitere Neubauwohnungen

Am Donnerstag, den 23. August 2007 feierte die Freie Scholle im Siedlungsgebiet Albert-Schweitzer-Straße Richtfest für elf weitere Neubauwohnungen. Das Bauprojekt ist Bestandteil des Stadtumbaus Albert-Schweitzer-Straße. In mehreren Bauabschnitten setzt die Genossenschaft hier ihr Konzept des Lebensgerechtes Wohnens weiter um.

Zur Ergänzung des Wohnungsbestandes dieser Siedlung baut die Freie Scholle in der Albert-Schweitzer-Straße 48 / 48 a elf Wohnungen:

  • vier 2 ZKB mit 53 bzw. 66 m²
  • fünf 3 ZKB zwischen 75 und 82 m²
  • eine 4 ZKB mit 92 m²
  • ein 130 m² großes Fünf-Zimmer-Reihenhaus mit zwei Bädern.

Die Grundrisse wurden in intensiven Gesprächen gemeinsam mit den zukünftigen Bewohnern geplant. Dieses Verfahren hatte sich bereits bei den vorherigen Baumaßnahmen im Siedlungsgebiet Albert-Schweitzer-Straße ausgezeichnet bewährt.

Danach werden die Erdgeschosswohnungen barrierefrei erstellt, die übrigen Wohnungen möglichst barrierearm. Die größeren Drei-Zimmer- und die Vier-Zimmerwohnung werden als Maisonette-Wohnungen über zwei Etagen gebaut. Insgesamt verfügen die Wohnungen über eine Fläche von rund 860 m².

„Mit diesem Mix aus kleineren und familiengerechten Wohnungen können wir die Wohnwünsche unserer Mitglieder in jeder Hinsicht erfüllen. Darüber hinaus entsprechen die Wohnungen aber auch genau dem, was am Wohnungsmarkt nachgefragt wird“, erklärt dazu der Vorstandsvorsitzende der Freien Scholle Bernhard Koppmann. Da die Wohnungen zudem stadtnah und gleichzeitig unweit des Grünzugs im Bielefelder Westen liegen, geht er von einer langfristig hohen Nachfrage aus. Dementsprechend sind die elf Neubauwohnungen bereits jetzt vergeben.

Das Siedlungsgebiet Albert-Schweitzer-Straße mit rund 230 Wohnungen entstand zwischen 1955 und 1960 im Innenstadtbereich Bielefelds. Ende der neunziger Jahre stieg der Bedarf der Bewohner nach barrierefreien Wohnungen. Daraufhin begann die Freie Scholle 1998 mit der umfassenden Modernisierung.

Ziel der Genossenschaft war es, das von ihr entwickelte Konzept „Lebensgerechtes Wohnen in der Freien Scholle“ auch in dieser Siedlung umzusetzen. Allerdings waren dem auf Grund der baulichen Voraussetzungen Grenzen gesetzt. So konnten beispielsweise familiengerechte Wohnungen nur im Erdgeschoss gebaut werden. Außerdem war es nicht möglich, alle Wohnungen barrierefrei umzubauen. Nach einem zweijährigen Baustopp bedingt durch die städtischen Verkehrsplanungen, beschlossen die Mitglieder deshalb, die Modernisierung nicht fortzusetzen, sondern die verbleibenden Häuser abzureißen und durch barrierefreie Neubauten zu ersetzen.

Seit dem Jahr 2006 hat die Freie Scholle die Umstrukturierung der Siedlung zum „Stadtumbau Albert-Schweitzer-Straße“ erweitert. Nach der Fertigstellung des Bauvorhabens Albert-Schweitzer-Straße 48/48 a erfolgt deshalb in mehreren Schritten der bestandsersetzende Neubau der Häuser 19 bis 23. Zunächst steht der Abriss und Neubau des Hauses 21 mit siebzehn Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen an. Hier ist es möglich, alle Wohnungen barrierefrei zu bauen. Dazu wird das Gebäude mit einem Fahrstuhl ausgestattet.

Unabhängig davon ist die Freie Scholle am Kauf der Albert-Schweitzer-Straße einschließlich der angrenzenden Grünfläche interessiert, um die Aufenthaltsqualität in diesem Quartier nachhaltig zu verbessern. Dazu laufen die erforderlichen Gespräche mit der Stadt Bielefeld weiter. Parallel dazu will die Genossenschaft die Gespräche mit den betroffenen Anwohnern aufnehmen und die Detailplanung mit ihnen abstimmen.


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