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29.06.2009

Wohnungsbestand zukunftsweisend gestalten

Freie Scholle plant für 2009 umfangreiche Bautätigkeit

Rund zwölf Millionen Euro investiert die Freie Scholle in diesem Jahr in Instandhaltung, Modernisierung und bestandsersetzenden Neubau. Neben der Umstrukturierung des Wohnungsbestandes spielt dabei die energetische Nachrüstung der Gebäude eine zentrale Rolle.

Wenn wir unsere Position am Markt halten und ausbauen wollen, müssen wir die drei Säulen des Lebensgerechten Wohnens in der Freien Scholle weiterentwickeln“, sagt das neue Vorstandsmitglied der Freien Scholle Kai Schwartz. „Das heißt, wir müssen nicht nur die wohnbegleitenden Dienstleistungsangebote weiter ausbauen und die genossenschaftliche Selbstverwaltung konsequent anwenden, sondern auch die Bautätigkeit auf höchstmöglichem Niveau vorantreiben.“

Für das laufende Geschäftsjahr 2009 plant die Freie Scholle deshalb für Instandhaltung, Modernisierung und Neubau Investitionen in Höhe von zwölf Millionen Euro. „Damit wollen wir unseren Wohnungsbestand zukunftsweisend umstrukturieren und die Wohnqualität nachhaltig steigern“, so Schwartz.

Die Neubautätigkeit der Freien Scholle konzentriert sich auf die Siedlungen an der Albert-Schweitzer- und Allensteiner Straße. Außerdem soll in Kürze der nächste Bauabschnitt für den „Mühlenpark“ an der Spindelstraße beginnen.

Voraussichtlich bis November 2009 soll Haus Albert-Schweitzer-Straße 21 fertig gestellt sein. Insgesamt entstehen in dem Neubau 17 Wohnungen, davon 15 barrierefrei. Direkt im Anschluss daran erfolgt mit dem Abriss der Häuser 19 / 19 a der Einstieg in die nächste Bauphase. Bereits für den Sommer plant die Freie Scholle den Abriss der Häuser 11 und 11 a, um hier weitere 22 barrierefreie und drei andere Wohnungen zu bauen. Beide Bauvorhaben sollen 2010 bezugsfertig sein. Die weiteren Planungen sehen für 2012 den Neubau der Häuser 19 e sowie 8 und 12 und für 2013 den Neubau der Häuser 23 und 23 a vor.

Wie bereits mehrfach berichtet, plant die Freie Scholle an der Spindelstraße in mehreren Bauabschnitten den „Mühlenpark“. Nachdem der Umbau der ehemaligen Markus-Kirche durch den späteren Betreiber, die von-Laer-Stiftung, inzwischen weitestgehend abgeschlossen ist, soll im Herbst der Bauteil mit dem früheren Kindergarten abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Im Erdgeschoss baut die Freie Scholle dann bis Mitte nächsten Jahres eine Kindertagesstätte. Darüber werden drei Stadthäuser mit 110 bzw. 125 m² Wohnfläche entstehen.

Ebenfalls noch in diesem Jahr soll die Umstrukturierung des Siedlungsgebietes Allensteiner Straße beginnen. Sofern alle Genehmigungen vorliegen, kann der Baubeginn für den ersten Bauabschnitt mit im September erfolgen. Südlich der Häuser 11, 13, 15 und 17 baut die Freie Scholle 22 Wohnungen. Nach dem Abriss der Häuser 11 bis 17 erfolgt an deren Stelle 2010 der nächste Neubau. Für 2011 ist der Abriss der Häuser Allensteiner Straße 19, 19 a und b geplant, so dass im Anschluss daran die nächste Bauphase beginnen kann.

Parallel zum Neubau setzt die Freie Scholle die Modernisierung ihres Wohnungsbestandes fort. Im Siedlungsgebiet Flehmannshof werden die Häuser Haferkamp 13 bis 17 sowie Flehmannshof 22 bis 28, im Siedlungsgebiet Apfelstraße mit Schildesche die Häuser Apfelstraße 16 und 18 und Am Vorwerk 36 modernisiert. Der Schwerpunkt liegt bei allen Projekten auf der energetischen Nachrüstung der Gebäude.

Außerdem saniert die Freie Scholle im Haus Bleichstraße 149, dem Gründerhaus der Freien Scholle, die Bäder. Unabhängig davon führt sie in allen Siedlungen ihr Instandhaltungsprogramm so durch, wie es mit den Siedlungsräten abgestimmt ist.



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