Startseite Scholle-Nachrichten News Solidität zahlt sich aus

Die Scholle-Nachrichten im Überblick

29.10.2010

Solidität zahlt sich aus

Befreiung von der Bankenabgabe

Genossenschaften mit Spareinrichtung brauchen keine Bankenabgabe zu zahlen. „Das ist ein guter Tag für die Genossenschaften, denn endlich wird unsere Geschäftspolitik belohnt“, freut sich Scholle-Vorstand Bernhard Koppmann.

Mit der Einführung der Bankenabgabe will die Bundesregierung vermeiden, dass die Kosten zur Verhinderung einer Bankeninsolvenz künftig nicht mehr vom Steuerzahler aufgebracht werden müssen. Als einzige Gruppe innerhalb der Kreditinstitute sind jedoch Genossenschaften mit Spareinrichtung von dieser Regelung ausgenommen.

„Diese Entscheidung ist in jeder Hinsicht zu begrüßen“, betont Koppmann. Schließlich sei die Wirtschaftskrise von skrupellosen Bankmanagern in unverantwortlicher Art und Weise herbeigeführt worden, verweist er auf die Verursacher der Krise. Koppmann: „Aber wer hohe Renditen verspricht, muss auch sagen, wie er sie erwirtschaften will.“

In der Freien Scholle könne jeder Sparer genau nachvollziehen, wie das Geld arbeitet, denn die Spareinlagen werden ausnahmslos für die Finanzierung der Modernisierungs- und Neubautätigkeit verwendet. Andere, mit Risiken behaftete Bankgeschäfte wolle und dürfe die Freie Scholle gar nicht ausführen. Zudem sind die Spareinlagen durch den Wohnungsbestand der Genossenschaft sowie durch den Sicherungsfond der Genossenschaften mit Spareinrichtungen beim GdW doppelt gesichert.

„Hätten die Banken im Vorfeld der Bankenkrise genauso solide gewirtschaftet, wie wir Wohnungsgenossenschaften es tun, wäre uns die Wirtschaftskrise erspart geblieben“, ist Koppmann sicher. Die Freie Scholle werde daher ihre bisherige, auf Sicherheit ausgerichtete Geschäftspolitik in jedem Fall fortsetzen.



Zurück









© 2012 Baugenossenschaft Freie Scholle eG. Alle Rechte vorbehalten