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15.12.2009

"Scholle muss Wohnen mit Vielfalt ermöglichen"

Das empfiehlt die Mitgliederarbeitsgruppe für das zukünftige Wohnen.

Ausgehend von der Wohnzufriedenheits- und Imageanalyse erörterte die Mitglieder-Arbeitsgruppe die Zukunftsperspektiven der Freien Scholle. Zur inhaltlichen Vorbereitung der Genossenschaftskonferenz entwickelten die elf Delegierten aus den Siedlungen der Freien Scholle sowie Vertreter von Vorstand, Aufsichtsrat und Verwaltung das Arbeitspapier „Die Scholle der Zukunft“.

Darin stimmen sie darin überein, dass die Unabhängigkeit der Freien Scholle weiterhin unverzichtbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung der Genossenschaft sei. Das genossenschaftliche Selbstverständnis bilde auch künftig den Rahmen für die Geschäftspolitik. Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung bleiben die Grundlage für die Erfüllung des genossenschaftlichen Förderauftrages.


Die Schnelllebigkeit und die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens werden sich in den Scholle-Siedlungen widerspiegeln und für lebendige Nachbarschaften sorgen, zeigte sich die AG überzeugt. Hier können die Mitglieder ihre zum Teil sehr unterschiedlichen Lebensentwürfe in gegenseitiger Toleranz und Rücksichtnahme verwirklichen. Wichtig sei die Integration neuer Mitglieder – eine Aufgabe, die Mitglieder und Verwaltung nur gemeinsam lösen können.


Einhergehend mit dieser Entwicklung werden auch die Anforderungen an das Wohnen in der Freien Scholle vielfältiger. Nicht nur für das Wohnen im Alter, sondern auch für das Wohnen junger Mitglieder werde der Bedarf an Wohnprojekten steigen, die auf kleine Zielgruppen zugeschnitten sind.


Um den verschiedenen Wohnkonzepten Rechnung zu tragen, müsse in der Freien Scholle „Wohnen mit Vielfalt“ möglich sein, forderte die Arbeitsgruppe. Dazu seien in den Siedlungen unterschiedlichste Wohnungstypen zu entwickeln.


Dies beziehe auch das Dienstleistungsangebot mit ein. Es müsse auch auf junge Mitglieder und Familien ausgedehnt werden und zum Beispiel auch die Interessen der Mitglieder mit Migrationshintergrund berücksichtigen.


Das Konzept „Lebensgerechtes Wohnen in der Freien Scholle“ biete für die weitere Entwicklung der Genossenschaft sehr gute Voraussetzungen. Allerdings sei es notwendig, seine drei Säulen „Bauen“, „Dienstleistungen“ und „Selbstverwaltung“ laufend auf ihre Aktualität hin zu überprüfen.



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