Die Scholle-Nachrichten im Überblick
Nachbarschaftshilfe auf solidem Fundament
Jahreshauptversammlung im Fichtenhof
"Unser Nachbarschaftshilfeverein ist gesund und wirtschaftlich solide aufgestellt”, erklärte Bernhard Koppmann, Vorstandsmitglied des Freie Scholle Nachbarschaftshilfevereins, in seinem Bericht über das Geschäftsjahr 2008. Insgesamt 139 Vereinsmitglieder waren der Einladung zur Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Fichtenhof im Friedrich-Ebert-Haus gefolgt.
Oberstes Ziel der Vereinsarbeit sei es sicherzustellen, dass die Mitglieder bei Bedarf in jeder Genossenschaft die Hilfe erhalten, die sie benötigen, um auch im Alter möglichst lange selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung wohnen können. Eine Schlüsselrolle komme dabei der Wohn- und Altenberatung zu, die im Jahr 2008 auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken konnte.
Darüber hinaus habe Förderung und Stabilisierung der Nachbarschaften eine große Bedeutung, fuhr Koppmann fort. „Hierbei sind die Angebote, die unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Nachbarschaftstreffs organisieren, von unschätzbarem Wert. Sie sind passgenau auf die Bedarfe in den Siedlungen zugeschnitten und ergänzen perfekt die Serviceangebote des Unternehmensverbundes Freie Scholle“, freute er sich über das Engagement. „Für dieses Engagement sei allen Ehrenamtlichen sehr herzlich gedankt!“
Zur Förderung des nachbarschaftlichen Miteinanders hatte der Verein im Jahr 2008 eine Tagesfahrt zur Landesgartenschau in Rietberg durchgeführt. Knapp 250 Mitglieder nahmen daran teil. Deshalb entschloss sich der Verein, im laufenden Geschäftsjahr weitere Fahrten anzubieten und lud seine Mitglieder unter anderem zum Besuch der Musicals „Ich war noch niemals in New York“ in Hamburg ein.
Koppmann wies auch darauf hin, dass der Nachbarschaftshilfeverein sein gesamtes Leistungsspektrum ausschließlich mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziere. Öffentliche Mittel nehme er dagegen nicht in Anspruch. Diese Selbsthilfeleistung der Mitglieder sei unerlässlich, um sowohl die Wohnsicherheit in den Siedlungen als auch die Arbeit für gute Nachbarschaft dauerhaft weiterführen zu können.