Die Scholle-Nachrichten im Überblick
Müll trennen lohnt sich: Gut sortiert ist doppelt gespart
Nicht selten stehen am Straßenrand voll gestopfte Restmüllbehälterhalter zur Abfuhr bereit, obwohl viele Materialien gar nicht dort hinein gehören.
Nicht selten stehen am Straßenrand voll gestopfte Restmüllbehälterhalter zur Abfuhr bereit, obwohl viele Materialien gar nicht dort hinein gehören. Wenn aber alle Materialien als Restmüll entsorgt werden, dann ist das nicht nur teuer für die Bewohner, sondern es werden auch wertvolle Rohstoffe verschwendet.
Deshalb gilt: Je besser die verschiedenen Hausabfälle getrennt werden und je mehr Wertstoffe nicht über die Restmülltonne, sondern über den Gelben Sack, die Papiertonne und die Biotonne eingesammelt werden, desto geringer sind die Abfallgebühren der Haushalte.
Die Abholung der Gelben Sack ist für die Verbraucher sogar kostenlos, da die Entsorgung der Wertstoffe, die in ihm gesammelt werden, bereits beim Einkauf bezahlt wurde. Würde beispielsweise ein Haus mit neun Parteien keine Mülltrennung bei den Wertstoffen mit dem grünen Punkt vornehmen, fielen hier jährliche Mehrkosten für den zusätzlichen Restmüll-Container von über 750 € an.
Enorme Sparmöglichkeiten sind auch bei konsequenter Trennung der Bioabfälle möglich. Die grüne Tonne verursacht im Vergleich zum Restmüll nur etwa halb so viel Kosten. Zudem ist eine korrekte Mülltrennung ein Beitrag zum Umweltschutz, denn die gesammelten Bioabfälle werden in einem Kompostwerk zu wertvollem Kompost und damit zu Dünger verarbeitet.
Auch wer Altpapier getrennt vom Restmüll sammelt, tut seinem Geldbeutel Gutes, denn eine Papiertonne kostet im Gegensatz zur Restmülltonne zehnmal weniger. Darüber hinaus ist Papier ein wertvoller Rohstoff, der recycelt wird und somit Rohstoffe spart.
Altglas in Form von Einwegglas muss in jedem Fall über die Altglas-Container der Stadt Bielefeld, die für die Bürger kostenlos zu Verfügung steht, entsorgt werden, da sich Altglas problemlos immer wieder zu neuem Glas herstellen lässt.