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01.10.2008

Jahreshauptversammlung des Nachbarschaftshilfevereins: Dienstleistungen weiter ausgebaut

Sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Vereins Freie Scholle Nachbarschaftshilfe am 6. September im Fichtenhof. So konnte der Vorsitzende des Vereins

Sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Vereins Freie Scholle Nachbarschaftshilfe am 6. September im Fichtenhof. So konnte der Vorsitzende des Vereins Jobst Loviscach 146 Vereinsmitglieder begrüßen. Sie informierten sich nicht nur über die Entwicklung des Vereins im Jahr 2007, sondern nutzten die Gelegenheit auch, um sich mit Mitgliedern aus den anderen Scholle-Siedlungen zu treffen.

In seinem Jahresbericht machte Vorstandsmitglied Bernhard Koppmann deutlich, dass der Nachbarschaftshilfeverein sein Dienstleistungsangebot im Geschäftsjahr 2007 weiter ausgebaut habe. So biete der Evangelischen Gemeindedienst jetzt eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung nicht mehr nur für die acht Bewohner der Betreuten Wohngruppen am Vogtweg 2 an, sondern für alle Bewohner im Quartier. Koppmann: „Hierdurch hat sich die Wohnsicherheit Auf dem Langen Kampe beträchtlich erhöht.“

Ziel der Freien Scholle sei es daher, so Koppmann weiter, in möglichst vielen Siedlungen ein solches Angebot aufzubauen. Im Siedlungsgebiet Siebenbürger Straße sei dies mit dem Aufbau des Pflegestützpunktes am Rabenhof 50 bereits gelungen. Am Verler Dreieck in Sennestadt soll in Zusammenarbeit mit den von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel noch in diesem Jahr ein weiterer Stützpunkt eröffnet werden.

Sehr gut angelaufen sei zudem die Concierge in der Siebenbürger Straße. Hier stehe den Bewohnern für ihre Wünsche, Sorgen und Nöte eine kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung. Hauptziel der Einrichtung sei die Stärkung der nachbarschaftlichen Strukturen. Unter anderem biete die Concierge einen Paketdienst und für 3 € einen Wäscheservice. Es sei aber auch möglich, einfach nur auf eine Tasse Kaffee vorbeizukommen.

Voraussetzung für die umfassenden Dienstleistungen des Vereins sei, dass er wirtschaftlich solide aufgestellt sei, betonte Koppmann abschließend. Wichtig sei es, diese Unterstützung zu erhalten und künftig zu steigern. Nur dann könne der Verein seine sozialen Leistungen weiter ausbauen und finanziell sichern.



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