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Die Scholle-Nachrichten im Überblick

29.10.2010

Früh übt sich, wer mitbestimmen möchte

Kinder- und Jugendbeauftragte im Siedlungsrat

Die sind jung, dynamisch und haben ihre eigenen Vorstellungen vom Wohnen – die Kinder- und Jugendbeauftragten (KJB) der Freien Scholle. Seit Beschluss der Vertreterversammlung im November 2008 wurde ihnen ein fester Platz im Siedlungsrat zugesprochen. Hier haben sie nun die Möglichkeit, die Belange und Interessen der Kinder und Jugendlichen aus ihren Nachbarschaften zu vertreten. In sieben von elf Siedlungsgebieten haben sich bereits Kinder- und Jugendbeauftragte dazu bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen.

Torben Mertelsmann ist 20 Jahre alt und in den Heeper Fichten aufgewachsen. Er hat großes Interesse an der Mitbestimmung in der Freien Scholle und freut sich, dass nun auch Vertreter der Jugend an diesem Prozess beteiligt werden. Da er selbst sportbegeistert ist, möchte er nähere Kontakte zu benachbarten Vereinen knüpfen und Angebote vor Ort schaffen.

Auch Jacqueline Pettke ist durch und durch ein „Scholle-Kind“. Im Bültmannshof will sie sich zukünftig für kindergerechte Spielplätze einsetzen. Die 15-Jährige findet es gut und wichtig, dass die Ideen und Wünsche der Kinder jetzt durch die Kinder- und Jugendbeauftragten mehr Gewicht bei Entscheidungen bekommen haben.

Im Siedlungsgebiet Spindelstraße will sich Nicole Dobosz – 15 Jahre alt – für die Belange der Kinder und Jugendlichen einsetzen. Aktuell hat sie das Ziel, bei der Genossenschaft dafür einzutreten, dass Fahrradrampen an die Hauseingänge gebaut werden, damit die Kinder besser ihre Räder raus und rein transportieren können.

Für den Flehmannshof machen sich gleich zwei engagierte Mädchen stark. Die 14-jährige Rosana Seyfi und die 15-jährige Karolina Kowalczyk treffen beide gerne Freunde und finden es gut, ihre Kommunikationsbereitschaft nun auch für andere in der Erweiterten Selbstverwaltung nutzen zu können. Die beiden Freundinnen könne sich darüber hinaus auch gut vorstellen, Ferienaktionen, Ausflüge oder Spiel- und Sportevents für die Kinder in der Freien Scholle zu organisieren.

Die Jüngste im Bunde der KJBs ist die elfjährige Chantal Schulze. Im Siekerfelde möchte sie gerne Kinderfeste organisieren und sich aktiv als Streitschlichterin einsetzten und so für mehr Verständnis untereinander sorgen.

Darüber hinaus sind im Siedlungsgebiet Albert-Schweitzer-Straße Mareike Aust und in Sennestadt Kim Schnur für die Interessen der Kinder und Jugendlichen Ansprechpartner vor Ort.

In den Siedlungsgebieten Allensteiner Straße, Apfelstraße sowie Siebenbürger Straße wurden bislang noch keine KJBs vorgeschlagen. Wer sich hier jedoch für dieses Amt interessiert, nicht über 25 Jahre alt ist und gerne etwas in der Erweiterten Selbstverwaltung der Freien Scholle bewegen möchte, sollte sich bei Thomas Möller unter der Rufnummer 0521/ 9 888-152 melden.



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