Die Scholle-Nachrichten im Überblick
Freie Scholle blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Bautätigkeit fortgesetzt und Service ausgebaut
"Das Geschäftsjahr 2007 war für unsere Genossenschaftr wieder ein erfolgreiches Jahr." Dieses Fazit zog der Vorstandsvorsitzende der Freien Scholle
"Das Geschäftsjahr 2007 war für unsere Genossenschaft wieder ein erfolgreiches Jahr.“ Dieses Fazit zog der Vorstandsvorsitzende der Freien Scholle Bernhard Koppmann in seinem Lagebericht vor der Vertreterversammlung am 26. Mai im Fichtenhof. Der Freien Scholle sei es erneut gelungen, die bisherige gute Position der Genossenschaft am Bielefelder Wohnungsmarkt weiter stabilisieren.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit habe im Jahr 2007 auf der Bautätigkeit gelegen. So habe die Genossenschaft allein 5,4 Millionen € in die Instandhaltung, Modernisierung ihres Hausbesitzes investiert. Außerdem seien an der Albert-Schweitzer-Straße im bestandsergänzenden Neubau 11 Wohnungen entstanden.
„In Ergänzung dazu haben wir die wohnbegleitenden Dienstleistungen in unseren Siedlungen weiter ausgebaut“, berichtete Koppmann weiter. Mit der Concierge und dem Pflegestützpunkt am Rabenhof seien beispielsweise zwei weitere Dienstleistungsangebote entstanden, die zusammen mit dem Waschhaus und dem Kaffeetreff ein stabiles soziales Netz bilden, das nachhaltig zur Stabilisierung der Siedlung Siebenbürger Straße beitrage.
Ganz besonders dankte Koppmann den über siebzig ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Freien Scholle. Mit ihrem unermüdlichen Engagement hätten sie in den Nachbarschaftstreffs eine Vielzahl von Kommunikations- und Begegnungsmöglichkeiten ins Leben gerufen. „Sie sind mehr als nur das berühmte I-Tüpfelchen. Sie machen das Wohnen in unserer Genossenschaft erst aus“, unterstrich er die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit in den Siedlungen.
Für das laufende Geschäftsjahr kündigte Koppmann die Fortsetzung des Instandhaltungsprogramms an. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Genossenschaft zwar die Teilmodernisierung weiterführen werde. Dennoch werde sie in der Zukunft ihre Investitionen in diesem Bereich nicht ausweiten.
Stattdessen sei ein bestandsersetzender Neubau die bessere und langfristig wirtschaftliche Alternative. Er biete zum Beispiel in Bezug auf Barrierefreiheit, Schallschutz und Wärmedämmung erheblich bessere Gestaltungsmöglichkeiten als eine umfassende Modernisierung.